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So machen Sie Ihre Website für 2017 fit

Das neue Jahr hat begonnen und wir freuen uns schon darauf, mit Ihnen zusammen das Internet wieder ein klein wenig schöner und sicherer zu gestalten. Falls Sie also noch keine Vorsätze parat haben, liefern wir Ihnen heute fünf passende Vorschläge, mit denen Sie Ihre Website 2017 in Schuss halten.

1. Verschlüsseln Sie Ihre Website mit SSL, denn sonst…

Google hat angekündigt, dass in Chrome ab Januar jede Website viel deutlicher als „unsicher“ markiert werden soll, die nicht mit einem sogenannten SSL-Zertifikats ausgestattet wurde. Dieses Zertifikat sorgt dafür, dass Daten, die von einem Besucher über ein Formular Ihrer Website an Sie gesendet werden, verschlüsselt und somit nicht von dritten mitgelesen werden können.
Bisher werden Websites ohne diese HTTPS-Verbindungen nicht großartig gekennzeichnet. Lediglich ein kleines Informations-Icon erscheint, über welches in einem Pop-Up-Fenster der Hinweis erscheint, die Verbindung zu der Website sei unsicher. Zukünftig soll in Chrome in der Adresszeile zusätzlich die Nachricht „Not secure“, spricht „unsicher“ erscheinen. Außerdem ist geplant, die Nachricht und das Icon farblich in Rot zu kennzeichnen, um noch mehr Aufmerksamkeit zu erregen. Das kann natürlich zu einer Verunsicherung bei den Besuchern Ihrer Website führen.
Die Adresszeile mit SLL Verschluesselung im Chrome Browser

Die Adresszeile in Chrome: Ein grünes Schloss zeigt die sichere Verbindung an

Um das bei Ihrer Website zu verhindern, sollten Sie sich zunächst in unserem Beitrag „Müssen auch Sie Ihre Website auf HTTPS umstellen?“ informieren, worum es sich bei bei HTTPS und SSL handelt. Des Weiteren erklären wir in dem Beitrag „Wie Sie in WordPress ohne Rankingverlust HTTPS einrichten“ Schritt für Schritt, wie Sie HTTPS einrichten und worauf Sie achten müssen.

2. Wie wäre es mit einem Tapetenwechsel?

Der Jahresanfang ist eine gute Gelegenheit, um frisch getankte Energie heraus zu lassen. Oft bekommt man mit Anbruch des neuen Jahres viel neue Motivation und Ideen, wieso also nicht auch die eigene Website davon profitieren lassen?
Flat Design auf der Startseite

Weniger ist mehr: Elbnetz ist auf das Flat Design umgestiegen

Wir sind diesen Schritt bereits im Dezember gegangen und haben das Design unserer Website optimiert. Falls Sie Details unserer Neuerungen interessiert, dann lesen Sie unserem Beitrag „Huch! Da hat Elbnetz still und heimlich die Website erneuert“.
Weitere Inspirationen für ein neues Webdesign finden Sie in unserer Beitragsreihe „Design-Inspirationen„. Sicherlich werden Sie in unseren Top 10 Themes der letzten Monate viele Ideen von modernen Webdesign sammeln können.

3. Werden Sie ein guter Freund von Suchmaschinen

Suchmaschinenoptimierung ist das A und O, wenn es darum geht, Ihre Website zu vermarkten. Egal, ob über das Smartphone, Tablett oder den Computer, ein jeder nutzt die Suchmaschine seiner Wahl, um möglichst schnell und mit so wenig Aufwand wie möglich an gewünschte Informationen zu gelangen. Je höher Sie daher im Ranking von Google und Co auftauchen, desto eher gelangt Ihre Website auch auf die Bildschirme der Suchenden.
Da Suchmaschinenoptimierung ein sehr umfangreiches Thema ist möchten wir hier lediglich ein paar Anregungen geben, in welchen Bereichen Sie Ihre Website noch einmal untersuchen und optimieren können:

  • Benennen Sie Bilder sinnvoll. Statt „IMG_309.jpg“ wählen Sie lieber einen aussagekräftigen Namen, der zusätzlich das Bild beschreibt, wie z.B. „Sonnenuntergang-am-Strand.jpg“. Fügen Sie auch einen beschreibenden „Alternativ Text“ hinzu. Dieser erscheint, wenn das Bild nicht korrekt angezeigt wird. Durch den beschreibenden Text hilft das Bild Google dabei, Ihre Website einem Thema zuzuordnen.
  • Legen Sie sich mit Hilfe von Plug-ins wie Google XML Sitemaps eine XML-Sitemap an. Diese liefert der Suchmaschine eine Auflistung aller URLs Ihrer Website. Durch diese erkennen Suchmaschinen schnell, welche Seiten sich auf Ihrer Website befinden, welche sie anzeigen dürfen etc.
  • Nutzen Sie sinnvolle Permalinks. In WordPress können Sie unter „Einstellungen“ die Permalinks anpassen. Falls noch nicht geschehen, sollten Sie unbedingt für „sprechende“ Links sorgen. Denn so erhalten sowohl Besucher als auch Suchmaschinen bereits durch die URL Informationen über das Thema des Beitrags, zu dem Sie Ihr Link führt.

Dass dies wahrlich nicht alles ist, was optimiert werden kann, wissen wir. Deshalb möchten wir Ihnen unseren Beitrag „SEO mit WordPress“ ans Herz legen, wo wir bereits genauer auf WordPress und Suchmaschinenoptimierung eingegangen sind.
Suchmaschinenoptimierung mit WordPress erreichen

Der Test: Wo landen Sie im Google Suchergebnis?

4. Die Ladegeschwindigkeit der Website optimieren

Wie wir bereits oben angesprochen haben, sind wir auf einen schnelleren Server umgezogen, um die Ladezeit unserer Website zu verringern. Das rührte unter anderem daher, dass Google in einer Studie herausgefunden hat, dass rund 53% aller Besucher einer Website diese vorzeitig verlassen, wenn sie länger als drei Sekunden zum Laden benötigt.
Als guten Vorsatz für dieses Jahr könnten Sie sich also an die Optimierung der Geschwindigkeit Ihrer Website setzen. Wie bei der Suchmaschinenoptimierung gibt es auch hier unzählige Möglichkeiten, die Ladegeschwindigkeit zu verbessern.
Um Ihnen ein paar Anhaltspunkte zu geben, wo Sie mit der Optimierung beginnen können, empfehlen wir Ihnen unsere „8 Schritte, um die Geschwindigkeit von WordPress zu beschleunigen“.

5. Sorgen Sie für ausreichenden Schutz Ihrer Website

Es ist immer wichtig, Ihre WordPress Website auf einen aktuellen Stand zu halten, um Sicherheitslücken zu vermeiden. Darum sollten Sie Ihre Internetpräsenz regelmäßig pflegen. Wir gehen mit Ihnen einmal die wichtigsten Bereiche Ihrer Website durch, die Sie bei Bedarf aufräumen und aktualisieren sollten.
WordPress

  • Vergessen Sie nicht, WordPress rechtzeitig zu updaten. Updates schließen Sicherheitslücken, die Hackern früher oder später bekannt werden und Ihre Website gefährden.
  • Machen Sie regelmäßig (und vor den folgenden Maßnahmen) Backups. Nur so können Sie im schlimmsten Fall Ihre Website wieder herstellen.

WordPress und die Erweiterungen sind aktuell

Alles sauber: Mit aktuellen Installationen sind Sie sicherer

Plug-ins

  • Aktualisieren Sie veraltete Plug-ins.
  • Deinstallieren Sie Plug-ins, die Sie nicht mehr benötigen.
  • Entscheiden Sie sich bei mehreren Plug-ins, die den selbe Aufgabe erfüllen, für eines und deinstallieren Sie die anderen.

Themes

  • Aktualisieren Sie veraltete Themes, die aktualisiert werden müssen.
  • Deinstallieren Sie Themes, die Sie nicht mehr benötigen.

Benutzer

  • Sind nur Benutzer registriert, die registriert sein dürfen? Löschen Sie unbekannte Benutzer.
  • Überlegen Sie bei jedem Benutzer, welche Benutzerrolle er oder sie benötigt. Die wenigsten sollten Administrationsrechte haben
  • Vermeiden Sie offensichtliche Benutzernamen und Passworte (admin, 12345, etc.).
  • Wechseln Sie Ihr Passwort/nutzen Sie ein starkes, von WordPress generiertes Passwort.

 

Fazit

Eine Website benötigt eine regelmäßige Pflege, damit sie sicher und im vollen Glanz erstrahlt. Das Internet schläft nie, also nutzen Sie die Zeit, um Ihre Website stetig zu stärken, verschönern oder beschleunigen. Wir werden Ihnen auch dieses Jahr wieder mit Rat und Tat zur Seite stehen und Ihnen hoffentlich bei dem einen oder anderen Problem zur Hand gehen können.


Quelle Bilder: Eigene Screenshots

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