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Elbnetz 10 Punkte Blogpost Check

10 Punkte Checkliste für Blogbeiträge

Bloggen mit WordPress kann kinderleicht sein! Ein Klick und das neueste Meisterstück ist veröffentlicht. Dumm nur, wenn der eine oder andere Flüchtigkeitsfehler das schöne Bild trübt. Und es gibt einige Sachen, die man bei Veröffentlichungen via WordPress verkehrt machen kann. Denn abgesehen von den immer wieder vorkommenden Rechtschreib-, und Grammatikfehlern hat WordPress ein paar technische Finessen, die selbst die Besten unter den Bloggern manchmal vergessen. Zur Vermeidung der häufigsten Fehler hat sich die folgende Checkliste bewährt.

10 Punkte Checkliste für Blogbeiträge mit WordPress

  1. Zeitpunkt der Veröffentlichung vorher wählen
  2. Zuerst die Überschrift dann der Inhalt
  3. Von der Skizze zur Endfassung
  4. Bilder und Videos hinzufügen
  5. An Bildbeschriftung und Ausschnittbilder denken
  6. Verlinkungsmöglichkeiten nutzen
  7. Achten Sie auf Permalinks
  8. Richtige Kategoriezuordnung
  9. Schlagworte eingeben
  10. Generalprobe und auf gehts

1. Zeitpunkt der Veröffentlichung vorher wählen

Es gibt gute Gründe, Artikel nicht während ihrer Entstehung zu veröffentlichen. Gewöhnen Sie sich daher gleich an, ihre Beiträge zu terminieren. Das sofortige „Veröffentlichen“ ist in WordPress schnell geklickt. Daher ist es am sichersten, gleich zu Beginn des neuen Beitrages den Zeitpunkt zur Veröffentlichung zu bestimmen.

Etwas anderes ist es, wenn sie unter Zeitdruck stehen und „noch schnell einen neuen Artikel bringen wollen“. Eine „Live-Schaltung“ während der Bearbeitung wäre dann die schlechtere Variante. Besser ist es, wenn Sie sich so organisieren können, dass Sie einen Tag oder mehrere Stunden vorausarbeiten. Übrigens können Sie diesen Punkt getrost überspringen, wenn Ihr Beitrag schon veröffentlicht ist.
Wordpress Zeitpunkt der Veröffentlichung einstellen 1

2. Zuerst die Überschrift dann der Inhalt

Ihre Überschrift sollten Sie festlegen, bevor Sie mit dem Inhalt starten. Überlegen Sie sich eine aussagekräftige Überschrift. Sie wird von den Suchmaschinen angezeigt und ist das Erste, womit Sie ihren Leser neugierig machen können.

Die Informationen in Blogbeiträgen sollten immer zugespitzt und fokussiert auf den angekündigten Inhalt verfasst sein. Wer ohne eine Überschrift drauf los schreibt riskiert, dass er sich verzettelt, langatmig wird und seine Blogleser unnötig strapaziert.

Wichtig für bessere Auffindbarkeit und korrekte Anzeige in den Suchmaschinen ist es übrigens, dass Ihre Überschrift inklusive Leer- und Sonderzeichen höchstens 60 Zeichen hat.Gedanken aufschreiben Skizzen

3. Von der Skizze zur Endfassung

Die meisten Profis machen es: Skizzen! Und zwar egal ob bei Text oder Bild! Warum also nicht auch Sie?

Bringen Sie Ihre Gedanken und Aufzeichnungen um das gewählte Thema zunächst aufs virtuelle Papier. Im Anschluss feilen Sie. Als Einleitung sollten Sie in ein bis drei Sätzen den Inhalt grob skizzieren. Ihre Geschichte muss einen nachvollziehbaren Ablauf haben. Streichen Sie Überflüssiges, ergänzen Sie Unklares. Was ist neu für den Leser? Das sollte herausgearbeitet werden. Verwenden Sie nicht zuviel Prosa, außer Sie nehmen an einem Roman-Schreibwettbewerb teil! Aber auch nicht zu nüchtern schreiben. In Ihrem Blog ist nichts dagegen einzuwenden, wenn Sie Ihre Meinung kundtun. Gut ist es, wenn Sie diese begründen. Sympathien bringt es Ihnen, wenn Sie sich von Schmähungen und Unsachlichkeit fernhalten.

Wichtiges zur Form: Nie mehr als drei Kommata pro Satz. Wenn der Beitrag umfangreicher ist, dann sollten Sie Ihren Text in Absätze mit eigenen Überschriften unterteilen. Wenn Sie wollen, heben Sie einzelne Passagen oder Satzteile kursiv, fett oder farbig hervor. Aber Vorsicht: Dieses Mittel sollte mit Bedacht gewählt werden, denn es lässt das Gesamtbild schnell unruhig erscheinen.

Wenn Sie soweit sind und der Artikel vor Ihren kritischen Augen besteht, kann es mit dem nächsten Schritt weiter gehen.

4. Bilder und Videos hinzufügen

Mit bunt geht’s rund? Nein, natürlich ist das nicht die Regel! Aber Ihr Beitrag wird interessanter, wenn Sie ein passendes Motiv parat haben. Übersichtlicher ist es, Bild oder Video erst dann in den Beitrag einzubinden, wenn dieser fertig ist. Wichtig ist, die Bildgröße zu beachten. Blogbeiträge müssen für Ihre Leser schnell aufrufbar sein. Großformatige Bilder können hier ein echter Hemmschuh sein. Nicht jeder verfügt über eine schneller Datenverbindung oder den Hochleistungs-Computer.

Über das Dashboard bietet WordPress unter dem Menüpunkt Einstellungen > Medien verschiedene Möglichkeiten zur Voreinstellung Ihrer Motivgrößen an. Mit einer mittleren Bildgröße von 300x300px und maximalen von 1024×1024 sind Sie auf der sicheren Seite. Dennoch sollten Sie Bilder vor dem Hochladen in die WordPress Mediathek auf eine schnell ladbare Bildgröße bringen. Denn anderenfalls kann es eine kleine Ewigkeit dauern, bis Ihr Motiv vergrößert zu sehen ist, wenn es der Blogleser direkt anklickt. Und selbst Smartphone-Fotos kommen mit geballter Pixelkraft daher. Verkleinern Sie daher Ihre Motive auf die gängigen Webgrößen mit 640px Bildbreite. Ihre Leser werden dankbar sein.Wordpress An Bildbeschriftung denken

5. An Bildbeschriftung und Ausschnittbilder denken

Denken Sie bitte immer an die Beschriftung Ihrer Bilder! Sie wollen doch schnell gefunden werden, oder? Außerdem vergessen Sie nicht, Ihr Motiv nicht nur im Text sondern auch als Beitragsbild einzufügen. So schaffen Sie es nämlich, dass auch Ihre Blog-Vorschau mit Bild im Mini-Format neugierig macht.

6. Verlinkungsmöglichkeiten nutzen

Eine fantastische Gelegenheit, das Grundrauschen an Beachtung Ihres Blog und Höherstufung in den Suchmaschinen zu gewährleisten, sind Links. Verlinken Sie auf Ihre eigenen Beiträge überall dort, wo es sich anbietet! Steht beispielsweise in Ihrem Beitrag etwas über weiße Elefanten und Sie haben an anderer Stelle schon einmal darüber geschrieben, dann markieren Sie diese zwei Wörter und verlinken zu Ihrem anderen Beitrag. Arbeiten Sie Ihren Text systematisch nach solchen Schnittstellen durch.

7. Achten Sie auf Permalinks

Wenn Sie nach oben in Ihr Browserfenster schauen, sehen Sie elbnetz.com/ 10-Punkte-Blogpost-Check/. Das ist die Webadresse, der sogenannte Uniform Resource Locater, besser bekannt als URL. Damit Suchmaschinen Ihre URL schnell finden, sollte sie einfach, klar und schnörkellos. Nach dem Domainnamen folgen idealer weise vier Schlüsselwörter (Keywords). Mehr ist nicht schlimm, allerdings sehen das Suchmaschinen nicht und ignorieren weitere Angaben. Verzichten Sie möglichst auf Zeichen wie Apostroph oder Gänsefüsschen. Wenn es Ihnen nicht möglich ist, Ihre Überschrift kürzer zu fassen, dann kürzen Sie den Permalink im entsprechenden WordPress-Fenster. Nehmen Sie zuerst die Begriffe raus, die Sie auch im Text haben.

8. Richtige Kategoriezuordnung

Wenn Sie mehrere Kategorien haben, vergessen Sie nicht, Ihren Beitrag der entsprechenden Kategorie zuzuordnen. Wenn Sie diesen Schritt auslassen, ordnet WordPress Ihren Artikel der voreingestellten Hauptkategorie zu. Auf Dauer gefährdet das die Übersichtlichkeit Ihres mühsam eingerichteten Blogs. Es empfiehlt sich daher, frühzeitig Kategorien anzulegen und diese zu pflegen.

Schlagwörter Tags im Blog

9. Schlagworte eingeben

Schlagworte, auch Tags genannt, ergänzen die Kategorien wie eine Art Lesezeichen. Sie erleichtern das Auffinden bestimmter Informationen im Blog und steigern die Kompatibilität zu Social Bookmarking Services. Sie können Schlagworte über das Dashboard unter der Rubrik Beiträge kreieren und sie Ihren Beiträgen zuordnen. Sie können Ihre Schlagworte aber auch in der rechten Bearbeitungsleiste, neben der Sie Ihren Beitrag erstellen, eingeben.

In einem weiteren Artikel über den Unterschied zwischen Kategorien und Schlagworten geben wir weitere Tipps zum Umgang mit diesen Navigations- und Strukturierungshilfen.

10. Generalprobe und auf geht es

Fast jeder Texter und Journalist kennt das: Nach stundenlanger Schreiberei sieht man eigene Fehler nicht mehr. Das ist normal. Daher ist es gut, wenn Sie jemanden haben, der oder die sich Ihren Artikel noch einmal durchliest. Logik, Nachvollziehbarkeit und Fehler sollten durchgeprüft werden. Duden bietet übrigens eine passable Online-Rechtschreibprüfung an. Haben Sie kein zweites Augenpaar in greifbarer Nähe aber noch Zeit, dann schauen Sie sich Ihren Text morgen noch einmal in Ruhe durch. So oder so sollten Sie sich Ihren Beitrag aber vor Veröffentlichung immer über die Vorschaufunktion ansehen. Erst, wenn hier alles in Ordnung ist, kann der Beitrag „auf Sendung“ gehen.

Viel Erfolg!

Titelfoto: ‚Blogging‘ von Till Westermeyer gefunden auf Flickr.com unter CC-Lizenz.
Beitragsfoto: ‚Joe Dale’s lo-tech Moleskin blogging‘ von Ewan McIntosh gefunden auf Flickr.com unter CC-Lizenz.

Autor:

Elbnetz ist ein Team enthusiastischer WordPress-Fans. Wir sind davon überzeugt, dass niemand überkandidelte, komplizierte Websites braucht. Mit WordPress ist es möglich, grandiose Websites zu entwickeln.

  • Alex L

    Hallo Elbnetz-Team,
    ich stöbere wieder in eurem Blog, weil jetzt mein neues Feedback-Wochenende ist. Ich habe den starken Eindruck, diesen Post schon einmal gelesen und kommentiert zu haben. Könnte so etwas zutreffen?? Wie gehabt gebe ich hier Feedback als „Alex L“ und mit „power_sash@gmx.net“.

    Nun zum Thema: Also ja, ich publiziere immer live und vermutlich habe ich auch Fehler in den Texten, was sich nicht immer vermeiden lässt. Manchmal bin ich sehr sehr kritisch zu mir selbst und muss dreimal Korrektur lesen, die Zwischenüberschriften, die Tags, die Bilder-Unterschriften lesen, damit alles korrekt ist. Ich arbeite nämlich mit dem TOC-Plugin und das Inhaltsverzeichnis wird nach dem ersten Absatz im Artikel dargestellt. So sieht der Stammleser sofort, wenn ich welche Fehler einbaute. Das gilt es dann, möglichst zu vermeiden und ich weiss als stetiger Blogleser auch selbst sehr gut, Fehler sind nicht gut und sollten vermieden werden.

    Natürlich wird meinerseits alles gut verschlagwortet, weil es zu besseren internen Verlinkung dient und Google achtet da schon ein bisschen darauf. Zudem wird immer verlinkt, seien es meine Inhalte oder fremde Inhalte mit einem Themenbezug zu meinem zu entstehenden Blogpost.

    Ich will nicht auf Vorrat bloggen, weil es immer live möglich sein muss. Ich habe das Bloggen nämlich in meinen Alltag integriert und dem wird sich genug Zeit genommen. So auf die Schnelle zu bloggen, kann zu riskant sein und man macht Fehler und so weiter. Daher immer ausgeglichen, locker und gelassen an die Bloggerei herangehen. So ist man viel produktiver und es macht auch viel mehr Spass, dem Bloggen nachzugehen.

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