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Teil 1: Einführung in den WordPress Block-Editor

Mit der Version WordPress 5.0 löste im Dezember 2018 der „Block-Editor“ den klassischen Editor ab. Nach anfänglichen Schwierigkeiten etabliert sich die neue Methode nun langsam als Standard, Inhalte in WordPress einzufügen und zu gestalten. In einer Serie von Beiträgen bringen wir Ihnen den neuen Editor und seine Möglichkeiten näher.

Was ist der „Block-Editor“?

Der klassische Editor in WordPress wurde vor über 15 Jahren für Blogger entwickelt und bot lediglich die Möglichkeit, Inhalte wie Texte, Bilder und Videos ähnlich einem schlichten Word-Dokument, nacheinander aufzulisten. Die Technologien und das Webdesign haben sich in dieser langen Zeit immens weiterentwickelt und so wurde es langsam Zeit für ein Update, denn aufwendigere Designs sind mit dem klassischen WordPress-Editor nur mithilfe sogenannter Page Builder möglich. Diese Erweiterungen sind entsprechend häufig und beliebt.

Der neue „Block-Editor“ wurde und wird innerhalb eines Plug-ins, unter dem Namen Gutenberg bekannt, entwickelt. Ziel des neuen Editors ist es, den inhaltlichen Aufbau von Seiten und Beiträgen innerhalb von WordPress zu modernisieren und für die Benutzer angenehmer und vielseitiger zu gestalten.

Mit der WordPress-Version 5.0 löste der Block-Editor den „Classic-Editor“ ab und wurde fester Bestandteil der Software. Zunächst stieß diese Entscheidung nicht überall auf ungeteilte Gegenliebe, da der neue Editor noch nicht wirklich ausgereift war und für viele Anwender eine große Veränderung in der gewohnten Arbeitsweise bedeutete. Durch kontinuierliche Verbesserungen wird der Block-Editor nun aber immer mehr zur Standard-Lösung beim Aufbau von WordPress-Websites.

Was sind „Blöcke“?

Das Grundprinzip des Block-Editors basiert – ähnlich der Funktionsweise der sogenannten Page Builder – auf modularen Blöcken, die zum inhaltlichen Aufbau einer Seite oder eines Blog-Beitrages genutzt werden können.

Inhalte, die Sie zuvor wie in Word hintereinander weggeschrieben haben, werden künftig in Form verschiedener Blöcke angeboten. Es gibt beispielsweise einen Absatz-Block, einen Bild-Block und noch vieles mehr. Über diese Blöcke wird Ihnen das Anordnen und Verschieben Ihrer Inhalte um einiges erleichtert. Zudem können Sie komplexere Designs erstellen, als zuvor. Auf die einzelnen Blöcke und Ihre Funktionen werden wir in den folgenden Beiträgen eingehen.

Welche Vor- und Nachteile bringt der Block-Editor?

Vorteile:

  • Aktuell verwenden viele Themes noch eigene Page Builder. Das kann dazu führen, dass bei einem Theme-Wechsel das Layout von Seiten und Beiträgen zerstört wird. Ein einheitlicher Block-Editor, der fester Bestandteil von WordPress ist, behebt bei strikter Verwendung dieses Problem und erleichtert so einen Wechsel des Themes.
  • Der Aufbau und die Gestaltung der Seiten und Beiträge sind bereits im Block-Editor erkennbar, sodass sich das Hin und Her von Innen- zur Außenansicht (Wechsel zwischen Back- und Frontend) zur Kontrolle reduziert und sich der Aufwand verkürzt.
  • Künftig sollen auch die Kopfzeile inklusive des Menüs (Header), die Fußzeile (Footer) und die Seitenleiste (Sidebar) mithilfe von Blöcken umgesetzt werden. So werden unterschiedliche Bereiche innerhalb WordPress vereinheitlicht, logischer und leichter erlernbar.

Nachteile:

  • Der Schulungsaufwand von WordPress ist zum Beginn höher, denn mehr Möglichkeiten bedeuten auch mehr Themen, die erlernt werden müssen.
  • Aus eigener Erfahrung empfinden wir den Editor an einigen Stellen noch etwas unübersichtlich.
  • Eine mithilfe des klassischen Editors und einem Page Builder erstellte Website kann nicht „auf Knopfdruck“ konvertiert werden. Sie muss in der Regel umprogrammiert werden, um das ganze Potenzial des Block-Editors auszuschöpfen und für die künftige Weiterentwicklung vorbereitet zu sein.
  • Es sind noch nicht alle Plug-ins und Themes mit dem Block-Editor kompatibel.
  • Da der Entwicklungsprozess des Block-Editors längst noch nicht abgeschlossen ist, gibt es noch keine perfekte nachhaltige Lösung für die Auswahl des Themes bei neuen Website-Projekten, denn man kann noch nicht gänzlich auf individuelle Lösungen bei der Gestaltung von zum Beispiel dem Header verzichten.

Lernen Sie, mit dem Block-Editor umzugehen!

Um Ihnen den ersten, zweiten oder auch dritten Schritt mit dem Block-Editor zu erleichtern, haben wir für Sie eine Tutorial-Serie verfasst. Die Beiträge in der Serie bauen aufeinander auf und erklären Ihnen den Funktionsumfang, die Grundeinstellungen der Seiten und Beiträge und die verschiedenen Blöcke.

Wenn Sie chronologisch und mit Neugierde unsere Tutorial-Serie lesen und ausprobieren, werden Sie den Umgang mit dem Block-Editor schnell erlernen und seine Vorteile entdecken.

Übersicht der Beiträge unseres Block-Editor-Tutorials:

Teil 1: Eine Einführung in den Block-Editor (dieses Tutorial)
Teil 2: Dokument-Einstellungen der Beiträge und Seiten
Teil 3: Die wichtigsten Grundfunktionen und Einstellungen
Teil 4: Grundlegende Blöcke
Teil 5: Strukturelle und komplexe Blöcke
Teil 6: Überblick über Struktur und Inhalt
Teil 7: Wiederverwendbare Blöcke
Teil 8: Widgets (geplant)

Auf geht’s!

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