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Wer sorgt für Content auf der Website?

Bei neuen, sich verändernden Anforderungen oder Expansion in einem Unternehmen stellt sich meistens die grundsätzliche Frage: Schreiben wir Inhalte für die Website selbst, „inhouse“ oder suchen wir uns extern einen Dienstleister, hier eine PR-Agentur oder einen “Corporate Blogger“. Fällt die Entscheidung für die inhouse-Lösund, stellt sich die entscheidende Frage: Wer ist die beste Lösung – Person – für die Content-Erstellung und wie finden wir diese im Unternehmen?

In einer Serie mehrerer Artikel geben wir Ihnen Ideen und Anregungen, wie auch Sie Inhalte schreiben, die Ihnen helfen, Kunden zu gewinnen.

Geplant sind die folgenden Artikel:

Auf der Unternehmens-Website zählt Authentizität

Es gibt viele Dienstleister die Ihnen helfen möchten, Ihre Website mit Leben zu füllen. Und das Angebot, die Texte Ihrer Website von einem ‚Profi’ verfassen zu lassen, klingt verlockend: Nicht nur fehlt ‚inhouse’ hierfür regelmäßig die Zeit, es ist auch meist eine ungewohnte Tätigkeit, an die man sich ungeübt nicht richtig herantraut und die man gern immer wieder vor sich herschiebt. Also, Content lieber einkaufen.

Das Problem dabei: Den Ergebnissen externer Dienstleister fehlt regelmäßig die Authentizität des Unternehmens und ihrer Mitarbeiter. Eingekaufte Texte wirken mindestens genauso langweilig, wie eingekaufte Stockfotos. Man kennt das: von vielen Websites lächeln einem Fotomodell entgegen, denen man auf dem ersten Blick ansieht, dass sie rein gar nichts mit dem Unternehmen zu tun haben. Eine vertane Chance in einer Zeit, in der der Charakter eines Unternehmens den feinen Unterschied im Kampf um künftige Kunden ausmachen kann.

Die beste Lösung: Selbst für Inhalte auf der Website sorgen

Unser Rat: Geben Sie Ihrer Website eine Seele und die Persönlichkeit Ihres Unternehmens. Versuchen Sie Ihre Website selbst mit eigenem Content im wahrsten Sinne des Wortes zu beleben! Sie und Ihre Mitarbeiter haben die erforderlichen Einblicke in die nötigen Interna, wie Meinungen, Ziele und die Ideale des Unternehmens.

Und ein weiterer Nebeneffekt: Inhouse-Lösungen wirken tendenziell motivierend auf die Mitarbeiter, da Leistungs- und Lernbereitschaft unterstellt wird und zugleich ein Vertrauensvorschuss und -beweis von der Unternehmensleitung an die Belegschaft gegeben wird. Auf diese Weise kann das Projekt Website obendrein vielleicht bisher nicht geforderte Talente herausfordern.

Wie suchen wir nach den Online-Redakteuren?

So wie die Unternehmensführung bei der Besetzung anderer Stellen sich an Stellenbeschreibungen orientiert, sollte auch beim Aufspüren künftiger Website-Redakteure eine quantitative und qualitative Planung vorausgehen, die zumindest die Eckdaten festhält.

Haben Sie technische und erklärungswürdige Produkte, wäre die Buchhalterin, wenngleich sie für die Mitarbeiterzeitung gute Texte über die Weihnachtsfeier oder die Einweihung des neuen Betriebskindergartens schreibt, sicher nicht die geeignete Person.

Um die passenden Talente und Interessenten zu entdecken, können Sie z.B. einen Schreibwettbewerb ausschreiben, in dem die Vorteile des neuesten Produkts beschrieben werden sollen. Ob eine Preisverleihung für den Sieger – vielleicht ein iPad – damit einhergeht, bleibt natürlich Ihnen überlassen. Mit ein bisschen Kreativität werden Sie sicher die begabten Website-Redakteure identifizieren.

Für Nachhaltigkeit sorgen

Um den künftigen leitenden Online-Redakteur herum können Sie ein kleines Content-Team von 3-6 Personen installieren, das die Website künftig als festen Bestandteil Ihrer Arbeit inhaltlich betreut. Eine Umschichtung der normalen Arbeit auf andere oder einen weiteren zusätzlichen Mitarbeiter erklärt sich von selbst. Nichts wäre fataler, wenn die neue Aufgabe als „Bestrafung“ wahrgenommen werden würde!

Eine zweite Variante wäre ein Content-Team auf Projekt-Basis, das aus Mitarbeitern (4-6) verschiedenster Abteilungen (Produktion, Entwicklung, Technik, Buchhaltung, Marketing) besteht. Vorteil: Solche heterogenen Teams schaffen unterschiedliche Inputs und haben sich oft als erfolgreiche Variante in verschiedensten Bereichen bewährt. Auch hier erfolgt wie oben eine Bereicherung und Aufwertung des Aufgabengebietes und ist zugleich zukunftsorientiert sowohl von der Thematik als auch von der Arbeitsorganisation – hin zu flexiblen Projekt-Teams.

Zusammenfassung: Wer sorgt für den Content der Unternehmenswebsite

  1. Intern oder extern – Die Authentizität entscheidet
  2. Über ein Wettbewerb zum internen Redaktionsteam
  3. Heterogene Teams haben Vorteile

Titelfoto: ‚writing in the darkness‘ von Alessandro Reginato gefunden auf Flickr.com unter CC-Lizenz.

Autor:

Thorsten Faltings ist der Gründer von Elbnetz. Für Ihn ist das Internet zur Speerspitze der Kundengewinnung geworden. Damit ist die Website das wichtigste Instrument der Vermarktung. Get in touch via Twitter oder Facebook.

  • Alex L

    Hallo Thorsten,
    vielen Dank für diesen interessanten Bericht, wie ein Unternehmen nach geeigneten internen Redakteuren auf die Suche gehen kann. Ich bin kein Unternehmen und betreibe nur Hobby-Blogs, weiss aber aus langjähriger Erfahrung, dass wenn ich meine Texte selbst schreibe, es immer noch am besten kommt.

    Zudem hattest du es oben betont, dass das Authentische vorhanden sein muss. Ich kann mir schon noch vorstellen, dass wen ein Online-Redakteur das Unternehmen bereits gut kennt, solche Infos auch in seine Blogposts miteinfliessen lassen kann.

    Vermutlich wird es heutzutage so sein, dass etliche Unternehmen Inhalte einkaufen und das kann ich so genau nicht wissen. Ich bin mehr für den eigens erstellten Content, weil es beim Stammleser wesentlich besser ankommen wird.

    Heute ist übrigens mein Kommentier-Donnerstag und ich verlinke diesen Blogpost DoFollow von Liebrecht-projekte.de, weil ich hier kommentierte.

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