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Vorsicht bei der Einbindung von Social Media Buttons

Vorsicht bei der Einbindung von Social Media Buttons

Welche Website verzichtet heutzutage noch freiwillig auf die Social Media Buttons? Facebook, Twitter, Google+, Xing, sie alle können auch in WordPress mittels Plug-in kinderleicht eingebunden und zum „Teilen“ verwendet werden. Welche Probleme Sie allerdings beim einbinden von Share- und Like-Buttons mit dem Datenschutz riskieren, verraten wir Ihnen in diesem Beitrag..

Liken, oder nicht Liken?

Für die Wenigsten stellt ein Like-Button etwas Bedrohliches dar. Findet man ihn in einem Beitrag oder auf einer Website, die einem gefällt, kann man dies ganz einfach seinen Bekannten und Freunden auf Facebook oder anderen Netzwerken mitteilen. Verbreitete Inhalte heißen mehr Klicks auf der Website und das heißt wiederum mehr potentielle Kunden, weshalb Social Media Buttons im Allgemeinen so begehrt für Website-Inhaber sind.

So viele Vorteile es auch gibt, Like-Buttons hatten selbst zu ihren glorreichsten Zeiten eine unschöne Nebenangewohnheit: Sie speicherten bereits beim Aufruf der Website, auf der sie platziert waren, Cookies auf den Rechnern der Website-Besucher. Diese übermittelten dann persönliche Daten wie Surfverhalten und Chronik der IP an Facebook (und Co.), ganz gleich, ob der Besucher bei Facebook angemeldet war, oder nicht. Und das ganz ohne Klick!

Das rief in Deutschland den Datenschutz auf den Plan und Abmahnungen wurden verteilt. Zwar ist Deutschland, wenn es um Cookies geht, der EU auch heute noch zu datenschutzunfreundlich, dennoch lieferten einige Unternehmen gute Lösungsansätze zur Behebung dieses Datenschutzproblems.

Anfang September 2011 veröffentlichte heise.de die sogenannte „2-Klick-Lösung“ für Like-Buttons von Facebook, Twitter und Google+. Der Code ließ die Buttons deaktiviert, bis ein Besucher etwas „liken“ wollte. So sollte verhindert werden, dass Daten ohne Einwilligung des Besuchers weitergegeben wurden. Ob ein Klick als „Zustimmung“ zur Datenspeicherung gelten durfte, wurde bisher nicht geklärt, Fakt ist allerdings, dass der Datenschutz sich mit dieser Lösung zufriedener gab als mit ungesicherten Like-Buttons.

Auch für WordPress wurde ein 2 Click Social Media Button Plug-in entwickelt, welches die selbe Funktion für Social Media Buttons lieferte.

Das Teilen ersetzt das Liken

Mittlerweile werden zunehmend Share-, oder Teilen-Buttons auf Websites eingebunden, um Website-Inhalte in sozialen Netzwerken zu teilen. Doch auch diese Buttons nehmen es mit dem Datenschutz der Website-Besucher nicht viel ernster, weshalb es auch bei ihnen immer wieder zu Diskussionen rund um den Datenschutz kommt. Dennoch ließen sich Unternehmen nicht daran hindern, eine sicherere Einbildungsmöglichkeit für Social Media Buttons zu kreieren.

Heise.de entwickelte erneut die Lösung, dieses mal Shariff genannt, die der „2-Klick-Lösung“ im Grunde sehr ähnlich ist. Hier sind die Buttons erst nach direktem Klick aktiv und lassen den Datenfluss zwischen der Website und dem Sozialen Netzwerk zu. Die einzigen Unterschiede liegen in dem angenehmeren Aussehen und der schnelleren Aktivierung der Buttons. Auch hier gibt es den Code wieder als Plug-in für WordPress, wer also auf Nummer sicher gehen möchte mit seinen Social Media Buttons, sollte einen Blick auf das Sharif Wrapper Plug-in werfen.

Fazit

Wir von Elbnetz geben keine Rechtsauskunft, da wir das nicht dürfen, wir möchten Sie lediglich über das aktuelle Thema auf dem laufenden halten. Erkundigen Sie sich am besten weiter über dieses Thema, sollte es Sie als Betreiber einer Website betreffen oder holen Sie sich juristischen Rat bei dem Anwalt Ihres Vertrauens.

Beitragsbild: Shutterstock/gladcov

Autor:

Seit August 2015 bei Elbnetz und ein großer WordPress-Fan. Ich habe eine Ausbildung zur Assistentin für Screen Design und programmiere/zeichne in meiner Freizeit rund um die Uhr.

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